Ein Betrieb, der handwerklich überzeugt, wird im Netz oft unter Wert gezeigt. Das liegt selten an der Arbeit, sondern an einer Seite, die für Besucher unterwegs nicht gebaut ist. Vier Stellen, an denen es am häufigsten hakt.
Die Anfrage geht auf dem Weg verloren
Wer einen Wasserschaden hat oder ein Dach sanieren lassen will, sucht meist mit dem Handy und möchte in wenigen Sekunden wissen: Machen die das, kommen die zu mir, wie erreiche ich sie? Ist die Telefonnummer nur ein Bild oder das Formular ein Labyrinth aus Pflichtfeldern, ruft der Nächste auf der Trefferliste an.
Fachkräfte finden den Betrieb nicht
Bewerber schauen sich einen Betrieb häufig zuerst online an. Sie wollen sehen, wie das Team arbeitet, was geboten wird und wie sie sich melden. Ohne eigene Karriereseite bleibt von all dem nur ein Eintrag in einer Jobbörse, den Sie weder gestalten noch dauerhaft kontrollieren.
Google zeigt andere Betriebe zuerst
Ohne gepflegtes Google-Unternehmensprofil, ohne eigene Seiten für Leistungen und Orte und ohne klares Einzugsgebiet weiß Google nicht, wofür Ihr Betrieb in Ihrer Region zuständig ist. Dann stehen Mitbewerber vorn, die vielleicht weniger leisten, aber besser auffindbar sind.
Vertrauen fehlt oder Pflichtangaben sind lückenhaft
Handwerk ist Vertrauenssache. Zeigt die Seite Stockbilder statt Ihrer Arbeit, fehlen Angaben zur Handwerkskammer oder ein Datenschutzhinweis am Formular, wirkt der Betrieb unfertig, und rechtlich kann es Ärger geben.
Wie Sie die größten Hebel auch ohne neue Website selbst anpacken, steht im Ratgeber „Website für Handwerker: was wirklich Anfragen bringt“.