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Ferienwohnung-Website erstellen lassen: Mehr Direktbuchungen

Eigene Ferienwohnungs-Website erstellen lassen: realistisch 20-30 Prozent Direktbuchungen, weniger Portal-Provision, Stammgäste binden. Jetzt Strategie lesen.

B. Braun 14 Min 19.04.2026

Wer eine Ferienwohnung vermietet, kennt das stille Rechnen am Jahresende. Zwölf bis fünfzehn Prozent gehen an Booking.com, weitere Gebühren an Airbnb oder HomeToGo, dazu kommen Channel-Manager-Kosten und die Zeit für jede einzelne Portal-Nachricht. Bei einem typischen Jahresumsatz entsteht so eine spürbare Provisionslast, bevor Sie einen einzigen Handtuch-Satz gekauft haben.

Eine eigene Ferienwohnung-Website erstellen zu lassen ist deshalb kein Marketing-Luxus, sondern ein provisionsfreier Zweitkanal, der sich bereits ab dem ersten Stammgast rechnet, der das nächste Mal direkt bucht. Dieser Beitrag zeigt, wie Privatvermieter an der Ostsee realistisch 20 bis 30 Prozent Direktbuchungs-Anteil aufbauen, ohne Booking.com aufzugeben.

Warum Buchungsportale einen festen Anteil Ihrer Marge bekommen

Buchungsportale sind Vertriebsmaschinen mit einem klaren Geschäftsmodell: Sie verkaufen Ihnen Reichweite gegen einen prozentualen Anteil an jedem Umsatz. Das ist legitim, solange die Rechnung für Sie aufgeht, wird aber zum Problem, sobald der Provisionsanteil schneller steigt als Ihr Nebensaison-Umsatz. Booking.com nimmt in Deutschland typischerweise zwölf bis fünfzehn Prozent, im Preferred-Partner-Programm zusätzlich weitere Prozentpunkte. Airbnb arbeitet mit einer geteilten Service-Gebühr, die in der Praxis für Gastgeber bei rund fünfzehn Prozent landet, wenn man Zahlungsabwicklung und Währungskurs-Margen mitrechnet.

Hinzu kommt ein Effekt, den viele Vermieter unterschätzen: Portale kontrollieren nicht nur die Buchung, sondern auch die Gäste-Beziehung. Die E-Mail-Adresse des Gastes ist verschleiert, Telefonnummern laufen über Portal-Tunnel, Follow-up-Mails werden gefiltert. Wer nach zwei Jahren dreißig Stammgäste haben könnte, hat in der Realität dreißig anonyme Buchungsnummern. Das ist der eigentliche Preis, den Sie außer der Provision noch zahlen: fehlender Direktzugang zu Menschen, die Ihre Wohnung bereits lieben.

Was Vermittlungs-Portale von jeder Buchung einbehalten
Booking.com12 - 18 %Airbnbca. 15,5 %HRS10 - 15 %FeWo-direktca. 8 %Direktbuchung0 %0 %5 %10 %15 %20 %
Provisions-Richtwerte Deutschland, Stand 2026. Quellen: Portal-FAQs (fewo-direkt.de, booking.com), fewolino.com, smoobu.com, tabivista.com. Reale Sätze variieren nach Region, Paket und Aufschlägen (Preferred Partner, Zahlungsabwicklung, MwSt.).

Die Grafik zeigt die Bandbreite: FeWo-direkt arbeitet mit einem vergleichsweise moderaten Modell, Booking.com liegt in der Mitte, Airbnb und HomeToGo sind am oberen Ende. Keines dieser Portale ist grundsätzlich schlecht, sie alle bringen Buchungen, die Sie ohne die Portale nicht hätten. Die wichtige Frage ist nicht, ob Sie die Portale nutzen sollen, sondern ob Sie jede einzelne Buchung über ein Portal laufen lassen müssen. Und die Antwort lautet: nein, ein Teil Ihres Umsatzes lässt sich über eine eigene Website provisionsfrei abwickeln, wenn Sie die richtige Infrastruktur dafür aufbauen.

Was eine eigene Website realistisch bringt

Seien wir ehrlich, weil unehrliche Versprechen Ihnen nicht helfen: Sie werden Booking.com mit einer eigenen Website nicht ersetzen. Selbst professionell geführte Ferienhäuser und kleine Hotels erreichen einen dauerhaften Direktbuchungs-Anteil von zwanzig bis dreißig Prozent. Die Lodgify-Umfrage 2025 unter über tausend Gastgebern bestätigt diese Größenordnung, der globale Direktbuchungs-Anteil liegt bei rund 34 Prozent und wird stark von großen Ferienhaus-Betreibern gehalten. Für eine privat geführte Ferienwohnung an der Ostsee sind zwanzig bis dreißig Prozent ein realistisches Ziel nach der ersten vollständigen Saison.

Das klingt auf den ersten Blick wenig, ist in konkreten Zahlen aber der entscheidende Hebel. Wer dauerhaft 25 Prozent seines Umsatzes über die eigene Website bucht, spart pro Jahr eine spürbare Provisionslast ein. Je nach Portal-Mix ist die Ersparnis oft noch deutlicher. Über fünf Jahre summiert sich das auf den Gegenwert einer kompletten Website-Erstellung plus Wartung, und zwar nicht einmalig, sondern als dauerhafter Kassen-Effekt. Die zweite, weniger sichtbare Rendite sind Stammgäste mit echter E-Mail-Adresse, die Sie vor der Haupt-Saison anschreiben und direkt einladen können.

Booking.com bleibt, und das ist kein Problem

Booking.com ist für viele Urlauber die erste Anlaufstelle, und das wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern. Gäste nutzen die Plattform als Preis-Vergleichswerkzeug, als Vertrauens-Anker und, dank Genius-Programm, als persönlichen Rabatt-Kanal. Ein Gast, der Ihre Wohnung auf Booking entdeckt und über einen Genius-Rabatt bucht, ist kein verlorener Direktkunde, sondern ein Erstkontakt, den Sie sonst gar nicht gehabt hätten. Die Portal-Buchung ist der Türöffner, nicht das Problem.

Das Modell, das für Privatvermieter am zuverlässigsten funktioniert, ist Parallel-Betrieb: Sie bleiben auf Booking, Airbnb und gegebenenfalls FeWo-direkt sichtbar, und Sie betreiben gleichzeitig Ihre eigene Website mit integriertem Buchungskalender. Neu-Gäste kommen meist über die Portale, Stammgäste wandern Schritt für Schritt auf den Direktkanal. Kein Bruch, kein Risiko, kein Verzicht auf Reichweite, sondern eine stille Umlenkung des Kundenstroms über mehrere Saisons hinweg. Genau dieser Zwei-Kanal-Ansatz ist der Grund, warum sich eine eigene Website nicht nur für große Betreiber, sondern für praktisch jede privat geführte Ferienwohnung rechnet.

So lenken Sie Booking-Gäste auf Direktbuchungen um

Der wichtigste Hebel liegt nicht in der Technik, sondern in einem guten Aufenthalt und einer klaren, freundlichen Botschaft zum richtigen Zeitpunkt. Ein Gast, der sich bei Ihnen wohl gefühlt hat, ist grundsätzlich bereit, beim nächsten Mal direkt zu buchen, er muss es nur wissen und einen kleinen Anreiz bekommen. Die folgenden fünf Taktiken kosten wenig und wirken erfahrungsgemäß bereits in der ersten Saison.

Illustration eines Holz-Schreibtisches mit Notizbuch, Visitenkarten-Stapel, Rabatt-Stempel und Strandgras als Sinnbild für Stammgast-Rebook-Strategie in einer Ferienwohnung

Fünf Taktiken, die im Alltag funktionieren

  1. Visitenkarte in der Wohnung mit klarer Website-Adresse und einem Rabattcode für die nächste Direktbuchung. Platzieren Sie die Karte sichtbar, aber nicht aufdringlich, idealerweise neben der Kaffeemaschine.
  2. Zehn Prozent Direktbucher-Rabatt bei Buchungen über Ihre Website. Das ist deutlich weniger als die Provision, die Sie sonst an Booking zahlen, und gibt dem Gast einen klaren Grund, zu wechseln.
  3. Dankes-E-Mail nach Check-out, sobald die Portal-Richtlinien es erlauben, also nach Abreise. Kurze, persönliche Nachricht mit Link zur eigenen Website und dem Rabattcode.
  4. QR-Code im Empfangsordner, der direkt zum Buchungskalender der eigenen Website führt. Viele Gäste scannen aus reiner Neugier und speichern die Seite ab.
  5. Persönlicher Hinweis beim Check-out: ein Satz genügt, etwa Beim nächsten Mal gern direkt, dann gebe ich Ihnen zehn Prozent Rabatt. Das wirkt oft mehr als jede gedruckte Karte.

Diese fünf Bausteine greifen ineinander. Die Visitenkarte pflanzt den Gedanken, der Rabatt macht ihn konkret, die E-Mail holt den Gast zurück in die Erinnerung, und der persönliche Satz am Check-out sorgt dafür, dass die Botschaft mit einem Gesicht verbunden bleibt. Ferienvermieter in Stolpe auf Usedom und auf Rügen arbeiten mit ähnlichen Ansätzen, und beide Betriebe berichten von spürbaren Rebook-Effekten ab der zweiten Saison, auch wenn sie weiter aktiv auf Booking gelistet bleiben.

Was eine gute Direktbuchungs-Website können muss

Eine Ferienwohnungs-Website ist kein digitaler Flyer, sondern ein Verkaufswerkzeug. Wenn sie nur hübsch aussieht, aber keine echte Buchung erlaubt, haben Sie einen aufwändigen Visitenkarten-Ersatz gebaut, keinen zweiten Vertriebskanal. Die folgenden Bausteine sind keine Extras, sondern das Minimum, das eine Direktbuchungs-Website braucht, wenn sie den Provisions-Hebel tatsächlich auslösen soll.

  1. Echter Buchungskalender

    Mit Verfügbarkeits-Anzeige und Direktbuchungs-Funktion. Webplanner, Smoobu oder Lodgify sind etablierte Systeme für kleine und mittlere Vermieter. Der Gast muss direkt auf der Seite buchen können, ohne Umweg über ein Anfrageformular.

  2. Professionelle Fotos

    In ausreichender Anzahl und konsistenter Qualität. Portal-Fotos reichen nicht, weil Portale sie auf ihr Layout optimieren. Eine eigene Website braucht eigene Bilder in hoher Auflösung.

  3. Mobile-optimiertes Layout

    Das auf dem Smartphone genauso schnell lädt wie auf dem Laptop. Über siebzig Prozent der Ferien-Recherchen beginnen mobil, das Buchungsformular muss auf kleinen Bildschirmen fehlerfrei funktionieren.

  4. Vertrauens-Elemente

    Echte Gäste-Zitate mit Vornamen und Zeitraum, konkrete Anfahrtsbeschreibung, ein Foto von Ihnen selbst. Anonyme Hochglanz-Texte wirken auf Reisende abschreckend.

  5. Transparente Preise

    Und Storno-Bedingungen, die vor der Buchung klar kommuniziert werden. Versteckte Endreinigung und undurchsichtige Zuschläge sind der häufigste Abbruch-Grund in der letzten Schritt-Strecke.

  6. DSGVO-Grundlagen

    Cookie-Hinweis, Datenschutzerklärung, verschlüsselte Übertragung der Buchungs-Daten, sauberer Impressum-Link. Das klingt trocken, ist aber ein Vertrauens-Signal und rechtlich Pflicht.

Wer diese sechs Punkte sauber umsetzt, hat eine Website, die tatsächlich Buchungen aufnimmt, statt sie an Booking weiterzuschicken. Technisch ist das kein Hexenwerk, aber es verlangt ein paar Grundsatz-Entscheidungen, die über die ersten zwei, drei Jahre tragen sollten. Wer lieber einmal professionell arbeiten lässt, statt sich nach neun Monaten mit einem halbfertigen Baukasten zu ärgern, spart langfristig Zeit und Nerven. Eine Übersicht, worauf beim Website-Erstellen zu achten ist, hilft bei der Agenturauswahl.

Lokale SEO für Ferienvermieter

Lokale SEO für Ferienvermieter, abstrakte Karten-Pins auf handgezeichneter Rasterkarte symbolisieren regionale Auffindbarkeit an der Ostsee

Die zweite große Quelle für Direktbuchungen sind Menschen, die Ihre Wohnung noch nicht kennen, aber gerade nach einem Ort und einem Merkmal suchen. Google-Suchen wie Ferienwohnung Zingst mit Hund, Ferienwohnung Usedom strandnah oder Ferienwohnung Rügen mit Sauna laufen jeden Tag tausendfach, und für diese Long-Tail-Anfragen rangieren nicht nur die großen Portale, sondern zunehmend auch gut gepflegte Einzel-Websites.

Das ist Ihr Fenster: je spezifischer die Kombination aus Ort, Zielgruppe und Merkmal, desto größer Ihre Chance. Eine eigene Website mit klar thematischen Unterseiten ist hier strukturell im Vorteil gegenüber einem anonymen Portal-Eintrag.

Drei Hebel zählen besonders. Erstens braucht jede Unterseite einen klaren thematischen Fokus, also eine eigene Seite für die Zielgruppe mit Hund, eine für barrierearm, eine für Paare, nicht eine einzige Sammel-Seite für alles. Zweitens gehört das Google-Unternehmensprofil richtig eingerichtet, weil es bei lokalen Suchen oft vor der eigentlichen Website angezeigt wird. Und drittens brauchen Sie Geduld: die ersten sechs bis zwölf Monate nach Live-Gang ist eine neue Website im Google-Sandbox-Effekt, also kaum sichtbar, was aber normal ist und kein Hinweis auf einen Fehler.

Was Sie aktuell an Provision zahlen: jetzt ausrechnen

Bevor Sie sich überlegen, ob sich eine eigene Website für Sie rechnet, sollten Sie wissen, was Sie aktuell tatsächlich an Provision abgeben. Viele Vermieter schätzen zu niedrig, weil sie nur den Grund-Prozentsatz rechnen und Zusatz-Gebühren, Zahlungsabwicklung und Preferred-Partner-Anteile übersehen. Der folgende Rechner nimmt Ihren geschätzten Jahresumsatz und den dominanten Portal-Mix und gibt Ihnen eine realistische Jahressumme und den potenziellen Stammgast-Umsatz, der ohne Direktkanal über die Portale läuft.

Provisions-Rechner: Was kosten Portale pro Jahr?

Wählen Sie ein Portal und passen Sie Preis und belegte Naechte an. Der Rechner zeigt die Provision pro Jahr und pro Monat.

Provision pro Jahr

4.752 Euro

davon pro Monat: 396 Euro

Wenn Ihre berechnete Summe erheblich ist und Sie gleichzeitig keinen direkten E-Mail-Kontakt zu Ihren letzten hundert Gästen haben, ist die strategische Antwort relativ klar. Nicht morgen aus Booking aussteigen, sondern parallel einen eigenen Kanal aufbauen, der Ihnen in drei, vier Jahren einen spürbaren Teil dieses Geldes zurückholt. Das ist der kleine, unaufgeregte Hebel, den Sie in der Hand haben.

Wann sich eine eigene Website für Sie rechnet

Eine eigene Ferienwohnungs-Website rechnet sich nicht für jeden sofort, aber für die meisten Vermieter, die länger als ein Jahr aktiv vermieten. Die folgende kleine Checkliste hilft bei der ehrlichen Selbst-Einschätzung, bevor Sie eine Agentur anfragen oder sich für einen Zeitrahmen entscheiden. Je mehr Punkte Sie mit Ja beantworten, desto klarer die Entscheidung.

FrageJa, dann tendenziell lohnend
Vermieten Sie seit mindestens einer vollen Saison?Eigener Kanal rechnet sich ab der zweiten Saison
Zahlen Sie jährlich eine signifikante Provisions-Summe?Provisions-Ersparnis trägt Website-Betrieb deutlich
Haben Sie bereits wiederkehrende Gäste?Rebook-Strategie wirkt sofort
Sind Sie in einer touristisch starken Region?Lokale SEO hat Substanz, z.B. Zingst, Usedom, Rügen
Sind Sie bereit, Fotos und Texte beizusteuern?Agentur-Zusammenarbeit läuft schnell und planbar
Wollen Sie eigene Gäste-Liste aufbauen?Kernvorteil einer Direktbuchungs-Website

Wer vier oder mehr Fragen mit Ja beantwortet, ist in aller Regel bereit für den Schritt. Das heißt nicht, dass die Website in zwei Wochen stehen muss, sondern nur, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Eine seriöse Agentur wird Sie nicht zu einem Projekt drängen, für das Sie keine Saison-Erfahrung haben, sondern Ihnen gegebenenfalls raten, noch ein weiteres Jahr zu warten und zunächst eine saubere Foto-Basis zu schaffen.

Wenn Sie aus Mecklenburg-Vorpommern stammen, finden Sie bei unseren Kundenmeinungen und bestehenden Kundenprojekten konkrete Beispiele aus der Region, darunter ein Ferienhaus in Zingst, eine Ferienwohnung in Stolpe auf Usedom und ein Gästehaus auf Rügen. Der Austausch mit einer Agentur, die den regionalen Markt kennt, spart Zeit und Missverständnisse.

Fazit: Zwei Kanäle, ein Plan

Eine eigene Website für Ihre Ferienwohnung erstellen zu lassen ist kein Befreiungsschlag gegen Booking.com, sondern ein stiller zweiter Kanal, der Ihnen über Jahre hinweg einen wachsenden Anteil provisionsfreier Umsätze bringt. Realistisch sind zwanzig bis dreißig Prozent Direktbuchungs-Quote nach der ersten Saison, und genau diese Größenordnung bedeutet bei einem mittleren Jahresumsatz bereits einen signifikanten Provisionsanteil, der als Ersparnis zurückfließt, plus eine echte Gäste-Liste, die Ihnen gehört.

Wer den Schritt geht, sollte ihn einmal richtig machen, mit echtem Buchungskalender, professionellen Fotos, mobiler Buchungsstrecke und klarer lokaler Suchoptimierung, statt sich mit einem Baukasten durchzukämpfen, der nach neun Monaten an seine Grenzen stößt. Wenn das Thema für Sie aktuell ist, können Sie jederzeit unverbindlich Kontakt aufnehmen und wir besprechen Ihre Ausgangslage an der Ostsee konkret.

Direktbuchungs-Website für Ihre Ferienwohnung

Wenn Sie Ihre Ferienwohnung aktuell nur über Portale vermieten und Ihre Provisionslast spürbar ist, klingeln die ersten Direktbuchungen oft schon in der nächsten Saison. Lassen Sie uns in einem kurzen Gespräch klären, ob sich der Schritt für Sie rechnet.

Jetzt anfragen →
Benjemin Braun, Gründer von beluMedia Webdesign in Stralsund

Benjemin Braun

Gründer, beluMedia · Stralsund

Benjemin Braun (Jahrgang 1996) ist Gründer von beluMedia. Schon mit zwölf Jahren baute er seine erste Website. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann hat er 2023 seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und bietet seitdem professionelles Webdesign an. Aktuell absolviert er ein Fernstudium zum geprüften Webdesigner (ILS). Sein Fokus: Websites, die begeistern und verkaufen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Direktbuchungen für Ferienvermieter

Zwölf bis fünfzehn Prozent: Booking.com verlangt in Deutschland für private Ferienwohnungen einen Grund-Satz von zwölf bis fünfzehn Prozent je Buchung. Wer am Preferred-Partner-Programm teilnimmt, zahlt zusätzliche Prozentpunkte für bessere Sichtbarkeit, so dass der reale Effekt-Satz bei vielen Vermietern bei sechzehn bis achtzehn Prozent liegt. Hinzu kommt die Umsatzsteuer-Regelung für Plattform-Leistungen. Rechnen Sie also nicht mit dem Katalog-Satz, sondern mit Ihrem tatsächlichen Effekt-Satz aus den letzten zwölf Abrechnungen.
Realistisch nein: Auch mit einer hervorragenden eigenen Website erreichen selbst professionelle Betreiber dauerhaft selten über dreißig Prozent Direktbuchungs-Anteil. Booking.com bleibt der größte Vertriebs-Knoten für Urlaubsunterkünfte in Europa und bringt Ihnen Erst-Gäste, die Sie ohne das Portal nicht hätten. Das Ziel ist nicht Ersatz, sondern Ergänzung. Booking liefert die Reichweite, Ihre Website wandelt wiederkehrende Gäste in direkte Kunden um. Diese Zwei-Kanal-Strategie ist für Privatvermieter die stabilste Variante.
Nein, Vertragsbruch: Das ist ein klarer Verstoß gegen die Booking.com-Richtlinien und kann im Wiederholungsfall zur vollständigen Abschaltung Ihres Profils führen. Der Gast hat mit Booking einen Vertrag geschlossen, und bis zum Ende seines Aufenthaltes läuft dieser Vertrag. Eine nachträgliche Umbuchung auf Ihre eigene Website darf nicht angeregt werden, auch nicht auf Initiative des Gastes. Richtig ist der umgekehrte Weg: Sie geben dem Gast einen guten Grund, beim nächsten Mal direkt zu buchen. Das ist vertragsrechtlich unbedenklich und langfristig der wirkungsvollere Weg.
Typisch ein bis zwei Saisons: In der Praxis zeigen sich die ersten messbaren Direktbuchungen nach sechs bis neun Monaten, oft zunächst über Stammgäste, die über eine Visitenkarte oder Dankes-E-Mail auf die neue Seite aufmerksam geworden sind. Nach der zweiten vollständigen Saison erreichen viele Vermieter den zwanzig-Prozent-Anteil, der die laufenden Kosten für Hosting, Buchungssystem und Pflege deutlich übersteigt. Die Google-Sichtbarkeit für Long-Tail-Suchen wie Ferienwohnung Zingst mit Hund braucht etwas länger, meist zwölf bis achtzehn Monate, und wirkt dann zusätzlich.
Ja, ab der zweiten Saison: Für fast jeden Vermieter, der seit mindestens einer vollen Saison aktiv ist und jährlich eine spürbare Provisionslast trägt, rechnet sich eine eigene Website bereits nach der zweiten Saison. Der eigentliche Hebel ist der Stammgast-Effekt: ein Gast, den Sie einmal direkt gebucht haben, bringt im Idealfall fünf bis zehn weitere Direktbuchungen über die folgenden Jahre mit, ohne jedes Mal neue Provision zu kosten. Wer erst im zweiten Vermiet-Jahr startet, hat noch keine Stammgast-Basis, für den kann sich ein Jahr Warten lohnen.
Beim nächsten Aufenthalt: Nicht während der laufenden Buchung, sondern danach und vor dem nächsten Aufenthalt. In der Praxis funktionieren fünf Taktiken besonders gut: eine Visitenkarte in der Wohnung, zehn Prozent Rabatt bei Direktbuchung, eine persönliche Dankes-E-Mail nach Check-out, ein QR-Code im Empfangsordner und ein freundlicher Satz am Check-out. Wichtig ist der Zeitpunkt. Rebook ist eine Strategie für den nächsten Aufenthalt, nicht für den aktuellen, weil Booking aktive Umlenkungen während einer laufenden Buchung als Vertragsbruch wertet.
Webplanner, Smoobu oder Lodgify: Für deutschsprachige Privatvermieter mit ein bis drei Objekten ist Webplanner das in der Szene am weitesten verbreitete System, unter anderem wegen des deutschen Supports und der einfachen Channel-Anbindung an Booking und Airbnb. Smoobu und Lodgify sind die größeren internationalen Alternativen mit mehr Automatisierungs-Optionen. Alle drei erlauben Direkt-Buchung auf der eigenen Website, synchronisieren Belegungen mit den Portalen und senden automatisch Bestätigungs-E-Mails. Welche Lösung am besten passt, hängt von Ihrer Technik-Affinität und der Anzahl Ihrer Objekte ab.
Ab zwei Portalen sinnvoll: Ein Channel Manager synchronisiert Ihre Belegungskalender zwischen allen Kanälen, also Booking, Airbnb, FeWo-direkt und Ihrer eigenen Website. Sobald Sie auf mindestens zwei Portalen aktiv sind, verhindert ein Channel Manager die gefürchteten doppelten Buchungen, die sonst manuelle Rückbuchung und Entschuldigungen nach sich ziehen. Webplanner, Smoobu und Lodgify haben Channel-Funktionen fest eingebaut, so dass Sie keine zweite Software brauchen. Bei nur einem Portal plus eigener Website lässt sich auch mit manueller Pflege leben, das ist aber eine Risiko-Abwägung.